Hotel Schrenkhof Unterhaching AußenansichtHotel Schrenkhof Unterhaching AußenansichtHotel Schrenkhof Unterhaching Rezeption Hotel Schrenkhof Unterhaching ZimmerHotel Schrenkhof Unterhaching Zimmer Hotel Schrenkhof Unterhaching ZimmerHotel Schrenkhof Unterhaching ZimmerHotel Schrenkhof Unterhaching Frühstücksraum

Das Hotel Schrenkhof

Geschichte und Hintergründe zum Hotel Schrenkhof

Das Hachinger Tal, besonders der Streifen östlich des Hachinger Baches, wo sich früher die Felder des Schrenkhofs befanden, ist seit mindestens 3000 Jahren besiedelt. Im Jahre 1934 fand man beimAutobahnbau ein Gräberfeld mit 125 Urnenbestattungen (ca. 1000 v. Chr.). Im Jahre 1980 wurden dann die zum Urnenfeld gehörigen Siedlungsgehöfte entdeckt. Man fand Grundrisse von ca. 50 Holzhütten. außerdem wurde im Zuge der Ausgrabungen auf den Feldern des Schrenkhof ein römischer Handwerkerhof aus dem 4 Jh. n. Chr. freigelegt, sowie eigenartige Brennöfen, für die es in Bayern bisher keine Vergleichsfunde gibt. Ab dem 6. Jh. n. Chr. war Unterhaching von Bajuwaren besiedelt (Haching = bei den Leuten des Hacho). Die älteste Urkunde mit der Ortsangabe „Haching“ stammt vom 08.08.806 und beinhaltet eine Schenkung an das Kloster Schäftlarn.
Das Hotel „Schrenkhof“ befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes „Schrenkhof“. Dessen übermittelte Geschichte beginnt schon im Jahre 1423 und mit Sicherheit war an dieser Stelle auch schon vor dieser Zeit der sogenannte „Kirchhof“ gelegen. Die Obereigentümer des Hofes waren bis 1830 fast immer Adelige. Das Geschlecht der Schrenks aus Notzingen bei Erding war ein altes Patriziergeschlecht aus München, sie waren zumeist kurbayerische Kämmerer mit großem Grundbesitz; siehe auch das Palais Schrenk/Notzingen in München Max-Joseph-Straße 9.
1734 wird in der Zehentbeschreibung des Bischofs von Freising das Kloster Andechs als Obereigentümer genannt. In späterer Zeit waren die Grafen von Fugger und der Reichsrat Max Graf von Preysing Obereigentümer des Schrenkhofs. 1830 löst die Hofbäuerin Darchnger das Obereigentum ab und wird freier Bauer. 1837 heiratet die Hoftochter Barbara des Huber Anton aus Mühlhausen. Die Hubers verkaufen den Schrenkhof 1905 an den Orden vom blauen Kreuz. 1917 erwarb Eduard Durach den Schrenkhof. Sein Sohn Hans Durach bewirtschaftete den Hof bis zu seinem Tode 1982 und sein Enkel Dr. Herbert Durach erbaute an der Stelle der früheren Kartoffelhalle das heutige Hotel „Schrenkhof“. Das Hotel wurde nach historischem oberbayerischen und südtiroler Stil eingerichtet.

Die Hotelhalle

Hier wurde, in mit antikem Holz vertäfelte Wände eine Original-Decke mit Brandmalerei des berühmten Prof. Georg Hauberisser, dem Erbauer des Münchner Rathauses, eingefasst. Üppig profilierte, barocke Stuckgesimse der Empfangstheke sowie der antike Marmorboden fügen sich harmonisch ins Gesamtbild.

Die Schrenkhof-Stube

Die profilierte, antike Holzvertäfelung wurde durch Restauratoren-Fassmaler nach Originalvorbildern des berühmten Künstlers aus Deggendorf, Anton Perthaler (1740 – 1806) farbig gefasst. Perthaler Schränke befinden sich im Besitz des National Museums München, des Stadtmuseums Rosenheim usw. Der Renaissance-Kachelofen mit Motiven der zwölf Apostel sowie des Wappens Unterhaching ist handgeformt (Fraueninsel/Chiemsee).

Die Hotelzimmer

Alle Räume wurden individuell gestaltet und insgesamt sechs Grundtypen wurden ausgeführt: In den Zimmern 30, 31, 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39 findet man aus antikem Holz gefertigte Vertäfelungen nach genauen Vorlagen der Teisendorfer Schränke (18. Jh.) mit reichlich Profil-Füllungen. Hierzu nach musealem Vorbild auch die Schränke aus antikem Holz in den Zimmern 30, 32, 33, 34, 36, 37 und 38.
In den Zimmern 15, 22, 23 und 28 befinden sich kunstvoll geschnitzte Renaissance-Vertäfelungen, halbhoch, nach Originalen aus der Region Südtirol (Pustertal und Eisacktal).
Stilreine und kunstvoll gemalte Himmelbetten und Schränke aus der Tölzer Gegend um 1780 geben den Räumen 20, 21 und 31 eine anheimelnde Gemütlichkeit. Ebenfalls museale Vorbilder aus dem Werdenfels-Museum in Garmisch.
Eine weitere Variante (in Zimmer 29 und 39) wurde mit Möbeln, farbig gefasst, nach Originalvorlagen aus dem Leitzachtal (Gasthaus Marbach, 1629, im Heimatmuseum Bad Aibling) sowie einem Miesbacher Bett (Anfang 18. Jh., im National Museum München) ausgestattet (Zimmer 35).
Nach Vorlagen aus dem Vintschgau wurden in Zimmer 22, 12, 24 und 25 schlichte raumhohe Wandtäfler mit Pilastern gegliedert, dazu einfache Hohlkehlstuckdecken oder holzvertäfelte Decken.
Zimmer 13/14 und 26/27 (mit Verbindungstür) wurden mit klassizistischen Brustgetäfel und schlichten Stuckdecken nach einer Original-Wirtsstube eines Landgasthauses in der Umgebung von Bozen (Anfang 19. Jh.) nachgebildet. In Craquelé-Technik gearbeitet und verschiedenfarbig gefasst. Krönung der Handwerkskunst ist das Hochzeitszimmer (Zimmer 35) mit antiker, naturbelassener Holzvertäfelung und Holzdecke. Kunstvolle Intarsienarbeiten, die sich auch im Himmelbett fortsetzen, ergeben eine bezaubernde Atmosphäre. Möblierung nach antiken Vorbildern Mangfallau-Irschenberg 1750 und 1780 (Werdenfels Museum uns aus Privatsammlungen).

Die Flure

Ganz besonderes Augenmerk wurde auch auf die Ausstattung der Flure gelegt: umlaufende, halbhohe Holzvertäfelungen sowie reich verzierte Pilaster-Türen mit höchstem Schallschutz. Kassetten-Decken mit integrierter Niedervolt-Beleuchtung.

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